Kienesiologie am Pferd -ein Erfahrungsbericht

Und wiedermal wurde ich von einer lieben Freundin inspiriert, über den Tellerrand der veterinär Medizin hinauszublicken. Als ihre 24-jährige Stute einen sonderbaren „Anfall“ hatte, hätte ich mir bereits denken können, dass sie nicht den herkömlichen Tierarzt, sondern jemand ganz besonderen rufen würde. Einen Kinesiologen. Ein Erfahrungsbericht über meinen ersten Kontakt mit Kienesiologie und der Anwendung an meinem Holsteiner Auryn.

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Es war ein frischer Frühlingsabend. Ich war gerade auf dem Weg zu Auryn, als mich eine gute Freundin anrief. Sie klang sehr besorgt. Ihre Stute sei beim Spatzieren gehen plötzlich stehen geblieben, hätte keinen Schritt weiter gewollt und wenn dann hätte sie ganz komisch mit dem Kopf gezuckt. Bei einem 24-jährigem Pferd macht man sich da natürlich schnell Gedanken. Ein Schlaganfall? Ein geplatzer Tumor? Ich versprach ihr, nachdem ich Auryn versorgt hatte, gleich zu ihr rüber zu fahren und ihr bei zustehen.

Als ich gegen 20.00 Uhr am Stall ankam, habe ich mich vergeblich nach dem Auto mit der Aufschrift „Tierarzt“ umgesehen. Ich befürchtete schon dass schlimmste. Doch, die Stute stand da, um sie herum ihre Besitzerin und – der Kiensiologe. Ich habe 1-2 Blicke mit der Besitzerin gewechselt und mich danach still und leise ins Heu gesetzt. Der Kiensiologe behandelte die Stute, indem er ihr Fragen stellt und sie austestete. Schnell kam heraus, dass die ganze Aktion für die Stute halb so wild sei, bzw. sie es garnicht verstehen konnte warum um sie solch ein Wirbel gemacht wird. Dennoch beklagte sie leichte Bauchschmerzen sowie ein Schwächegefühl. Ihr wurde mit Globuli, sowie Blauem Licht welches an den Bauch gehalten wurde, geholfen. Sie äusserte den Wunsch über Nacht in einer eigenen Box stehen zu können, um in Ruhe zu fressen und zu schlafen. In der Herde käme sie zu wenig an Nahrung. Gesagt getan. Am nächsten Morgen waren die Zuckungen weg und die Stute blühte Tage darauf richtig auf!

Kienesiologie bei Auryn

Beigeistert und Verblüfft von dem, was ich an diesem Abend sah, entschied ich mich für einen Termin mit dem gleichen Kiensiologen. Immernoch kämpfen Auryn und ich mit maukeartigen Hautproblemen, die sich einfach nicht bändigen lassen wollen. Mehrere Tierärzte haben nicht geholfen und leider auch die Bioresonanz konnte seine Probleme (nicht komplett) heilen.

Der Termin stand und es war so weit. Ich war offen für was auch immer da auf mich zu kommen würde. Der Kienesiologe begrüsst uns mit einer offenen, warmen Art, die mir jeden Zweifel nahm. Selbst Auryn, welcher sich vorallem mit Männern und fremden Menschen schwer tut, schien sich wohl zu fühlen. Es folgte ein kurze Gespräch, indem wir uns vorstellten und dann ging es auch schon los.

Austesten

Der Kiensiologe erklärte mir wie er Auryn austesten würde. Er würde zuerst die inneren Organge austesten um zusehen ob dort etwas nicht in Ordnung sei. Hier war alles in Ordnung bis auf die Leber. Hier würde sich Auryn eine Entgiftung wünschen. Dann testete er weiter aus, auf der körperlichen Ebene. Hier wurden Muskeln, Sehnen, Bänder und das Gewebe untersucht. Auch hier kam nichts ersichtliches zum vorschein. Dann testete er das energetische Feld von Auryn aus, welches ebenfalls im Einklang war. Als letzte, wurden die Emotionen getestet. Hier gab er doch zu verstehen, dass etwas nicht in Ordnung war. Der Kiensiologe begann dann auszutesten was Auryn helfen werde. Er testete Globuli, Essenzen und Bachblüten. Letzeres wünschte er sich dann auch:

BB Nr. 3 Beech – Rotbuchebeech2
(Auszug von http://www.pferdedrogerie24.de)
Die Bachblüte Beech bzw. Rotbuche hilft Pferden, die Schwierigkeiten haben, sich an neue Situationen anzupassen und die intolerant gegenüber Abweichungen im Tagesablauf sind. Diese Pferde reagieren oft aggressiv oder trotzig, wenn es nicht nach ihrem Willen geht, und neigen zu Verspannungen. Die Ursache dieser Intoleranz liegt in einer Angst vor Veränderung. Beech hilft dem Pferd sich besser an eine Veränderung anzupassen. Das Tier kann sich entspannen, ist berechenbarer und zugänglicher.

BB Nr. 17 Hornbeam – WeissbucheHornbeam
(Auszug von http://www.pferdedrogerie24.de)
Die Bachblüte Hornbeam bzw. Weißbuche hilft Pferden mit Antriebsschwäche. Diese Pferde sind beim Arbeiten anfänglich schwer zu motivieren, weisen Verspannungen auf und sind träge. Einmal warmgelaufen, zeigen sie jedoch Freude am Arbeiten und die Verspannungen lösen sich auf. Hornbeam hilft dem Pferd, die innere Antriebsschwäche zu überwinden und Freude am Arbeiten und an neuen Herausforderungen zu finden.

Der Kiensiologe kam nochmals auf die Leber zu sprechen. Auryn wünsche sich Arnica mit der Potenz C200 zu bekommen, um seine Leber entgiften zu können. Er liess auserdem mitteilen, dass er sich im neuen Stall sehr viel wohler fühle und hier wahnsinnig glücklich sei. Für die Maukestellen wünsche er sich aber keine Cremes oder Sprays sondern schlichtes Blaues Licht. Jeden Tag für ein paar Minuten.

Ich liess mir vom Kienesiologen erklären wie wichtig die Farbwelt für unsere Tiere sei, auch wenn sie nicht das ganze Farbspektrum sehen können. Er erklärte mir, dass Emotionen ein wichtiger Bestandteil eines jeden Lebewesen sind. Ich selbst fühlte mich ertappt. Öfters kämpfe ich ebenfalls mit Hautveränderungen aufgrund von Stress oder meiner Gefühlswelt. Warum also, soll ein „Emotions-Chaos“ bei meinem Pferd nicht ebenfalls Hautprobleme verursachen können?

Zum Abschluss wurde noch das Futter, welches Auryn bekommt ausgetestet. Alles wurde für sehr gut befunden, was meine Ermittlungen mit der Bioresonanz bestätigten. Der Kienesiologe und ich redeten noch ein Weilchen weiter, während Auryn mit seiner Herde zufrieden Heu mümmelte. Er könne uns auch beim Shivering Syndrom noch weiter helfen, meinte er. Jedoch sollten erstmals die angesprochenen Punkte gelindert werden, bevor wir ein neues Thema angehen.

Mich verwunderte Auryns Auswahl der Bachblüten doch etwas. (Bei welchen Beschwerden die Bachblüten helfen können, seht ihr oben.) Auryn war aber nie „unberechenbar“ oder sogar „agressiv“. Was aber stimmt, ist dass er Antriebslos ist beim Reiten. Mir wurde versichert, dass er schon seine Gründe hätte warum er genau diese Essenzen bräuchte. Und wer weiss das besser als das Tier selbst?

Wie die Behandlung anschlägt, sehe ich in ca. 4-8 Wochen. Solange bekommt er die Bachblüten, sowie die Arnica Globuli. Es war wieder eine schöne und besondere Erfahrung und ich bin froh, diesen Schritt gewagt zu haben. Falls jemand von euch Erfahrungen mit diesem Thema hat, dann lasst es mich doch in den Kommentaren wissen. Egal ob positiv oder negativ – ich bin gespannt!

 

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